Meiderich ohne Glück

Meiderich 06/95 – VfB Homberg II 1:2 (0:1)

Die Homberger marschieren weiter durch die Liga. Und die ebenfalls weiter anhaltende Personalnot tut dem Aufsteiger in einer Hinsicht auch gut. Mit einem 25-Meter-Freistoß in den Giebel und einem Kopfball besorgte erneut Thomas Schlieter – der eigentlich nur als Standby-Spieler bei Personalnot aushelfen wollte – mit seinem sechsten Saisontreffer den vierten VfB-Sieg in Folge.

„Viele Spieler waren nicht in Normalform“, sah Sunay Acar „die bislang schlechteste Leistung. Das war taktisch nicht gut“, meinte der Trainer. „Aber zwei Spieler waren in überragender Form.“ Damit spielte der Coach neben Schlieter auf Keeper Björn Kuhlmann an, der mehrfach die Punkte für den VfB festhielt und auch den Elfmeter von Dennis Freikamp parierte.

Meiderich ohne Glück

So reichte es für Meiderich zum dritten Mal in Folge nicht zu Zählbarem. „Es ist einfach wie verhext. Das Tor ist für uns zugenagelt“, sah Pierre Schmitz sowohl vor als auch nach dem 1:2-Anschluss von Sou Younoussa einige gute Chancen. „Der Ball springt von Innenpfosten wieder raus oder kullert knapp am Tor vorbei, nur rein will er nicht.“ So singt der 06-Coach erneut das alte Lied mit seinem jungen Team. „Die Jungs haben sich voll reingehängt und wir waren eindeutig das spielbestimmende Team. Aber wir machen einfach zu wenig Tore.“

waz.de  09.09.2018  Sven Kowalski

 

 

 

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